Bootsektor: Was ist das?

Der Bootsektor ist ein Datenbereich auf der Festplatte, der nach dem Einschalten des PCs als erstes abgefragt wird. Er enthält wichtige Informationen des Betriebssystems (zum Beispiel Windows), den so genannten Urlader oder auch „Boot Strap Loader". Dieser Urlader startet gleich, nachdem das BIOS seine Routinen durchlaufen hat. Die im BIOS (Basic Input Output System) enthaltenen Programmbefehle stecken in einem kleinen Chip auf der Hauptplatine des Rechners. Der Urlader verfügt über ein „Boot Strap Protocol". Darin ist genau festgelegt, welche Programme in einer bestimmten Abfolge nacheinander starten. Schließlich wird dann die gesamte Kontrolle an das Betriebssystem übergeben und zum Beispiel eine grafische Benutzeroberfläche gestartet.

Oft wird der Begriff „Bootsektor" fälschlicherweise gleichbedeutend mit dem „Master Boot Record" (MBR) verwendet. Hier nisten sich auch die Bootsektorviren ein. Der MBR ist dem Bootsektor vorgeschaltet. Auch er ist ein Bereich auf der Festplatte, der kleine Programme enthält und mit Anwendungen erweitert werden kann. Deshalb können sich hier auch nachträglich und unbemerkt vom Nutzer Viren festsetzen. Größtenteils befinden sich im MBR jedoch sehr nützliche Programme – vorneweg die so genannte „Partitionstabelle". In dieser Liste ist festgelegt, wie groß die einzelnen Unterteilungen (Partitionen) der Festplatte sind und wo sie sich auf dem Datenspeicher befinden. Gäbe es den MBR nicht, hätte der PC nach dem Ausschalten schon wieder vergessen, dass Sie jemals die Platte aufgeteilt haben.

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